
Jede Stimme erzählt eine Geschichte. Jede Perspektive verdient es, gehört zu werden.
Mit dem Projekt „Frankfurt StoryLab – Jugendliche erzählen ihre Welt“ schaffen wir kreative Räume, in denen junge Menschen ihre eigenen Geschichten erzählen, ihre Perspektiven sichtbar machen und ihre Ideen mit anderen teilen können.
Von März 2026 bis August 2027 setzen wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern vielfältige Workshops der kulturellen und medialen Bildung in Frankfurt am Main um. Das Projekt richtet sich insbesondere an Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren und eröffnet ihnen die Möglichkeit, ihre Lebenswelten mit Sprache, Musik, Fotografie und digitalen Medien kreativ auszudrücken.
Was bewegt junge Menschen? Welche Träume haben sie? Was bedeuten Freundschaft, Familie, Heimat und Identität für sie? Und wie nehmen sie ihre Stadt und die Gesellschaft wahr?
Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Jugendlichen im Rahmen des Projekts nach. Sie entscheiden selbst, welche Themen ihnen wichtig sind, entwickeln eigene Ideen und setzen diese künstlerisch um. Dabei entstehen persönliche Texte, musikalische und auditive Beiträge, fotografische Arbeiten und digitale Geschichten.
Im Frankfurt StoryLab stehen die Kreativität, die Selbstbestimmung und die Perspektiven der Jugendlichen im Mittelpunkt. Sie lernen unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen und mediale Techniken kennen, probieren Neues aus und entwickeln gemeinsam eigene Projekte.
Die Workshops verbinden kreatives Arbeiten mit Medienbildung, Austausch und Teamarbeit. Gleichzeitig stärken sie das Selbstbewusstsein der Jugendlichen und ermutigen sie, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und ihre Stimme einzubringen.
Ein besonderes Anliegen ist es uns, jungen Menschen unabhängig von ihren sozialen oder familiären Voraussetzungen Zugänge zu kultureller Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.
Schreiben – Meine Welt in Worten
Die Jugendlichen entdecken Sprache als kreatives Ausdrucksmittel und entwickeln eigene Gedichte, Rap-Texte, Poetry-Slam-Beiträge und Kurzgeschichten. Sie bringen ihre Gedanken zu Papier und verwandeln persönliche Ideen in eigene Texte.
Audio – Stimmen und Sounds
Aus Worten werden Klänge: Die Jugendlichen beschäftigen sich mit Musik- und Audioproduktion, lernen Aufnahme- und Schnitttechniken kennen und entwickeln eigene Songs, Spoken-Word-Beiträge und Hörstücke.
Fotografie – Bilder meiner Identität
Mit der Kamera oder dem Smartphone halten die Jugendlichen ihre Sicht auf die Welt fest. Sie experimentieren mit Perspektiven, Licht und Bildgestaltung und setzen Themen wie Identität, Freundschaft, Heimat und persönliche Zukunftsvorstellungen fotografisch um.
Multimedia – Digitales Erzählen
Texte, Fotos, Audioaufnahmen und weitere digitale Elemente werden zu neuen Geschichten verbunden. Die Jugendlichen gestalten eigene multimediale Formate und lernen, ihre Inhalte kreativ und selbstständig digital zu präsentieren.
Im Jahr 2026 konnten bereits die ersten vier Workshops des Frankfurt StoryLab durchgeführt werden. Damit sind die ersten kreativen Arbeiten entstanden und die Jugendlichen haben unterschiedliche Möglichkeiten kennengelernt, ihre Gedanken, Erfahrungen und Ideen auszudrücken.
Die Arbeit wird im weiteren Projektverlauf fortgesetzt. Bis August 2027 sind insgesamt zehn aufeinander abgestimmte Workshops geplant. Die dabei entstehenden Werke sollen im Rahmen einer öffentlichen Abschlusspräsentation vorgestellt werden und die vielfältigen Perspektiven der Jugendlichen sichtbar machen.
Hier geben wir Einblicke in unsere Workshops, besondere Momente und die kreativen Ergebnisse der Teilnehmenden. Die Bildergalerie wird im Laufe des Projekts fortlaufend ergänzt.
Das Projekt wird von Young Voice TGD e. V. in Zusammenarbeit mit dem Selda Kunstatelier und der Türkischen Gemeinde Hessen e. V. umgesetzt.
Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, jungen Menschen kreative Freiräume zu eröffnen, ihre Potenziale zu stärken und ihre Geschichten in der Stadtgesellschaft hörbar und sichtbar zu machen.
Förderprogramm: MeinLand – Zeit für Zukunft
Projektlaufzeit: 1. März 2026 bis 15. August 2027
Ort: Frankfurt am Main
Zielgruppe: Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren
Umfang: Zehn Workshops im Projektzeitraum

20 benachteiligte Jugendliche haben sich von April 2023 bis Ende des Jahres in drei Workshops (ein Schreib-, ein Audio- und ein Präsentationsworkshop) mit Themen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Musik und Wunschträume beschäftigt.
Die genauen Themen, die von den Jugendlichen künstlerisch bearbeitet wurden, wurden zu Beginn der Workshops von ihnen selbst festgelegt.

20 bildungsbenachteiligte Jugendliche beschäftigten sich von Januar 2021 bis Ende des Jahres in 3 Workshops (ein Video-, ein Foto- und ein Präsentationsworkshop) mit den Themen wie Gender, Spannung zwischen Tradition und Kulturen und Suche nach der eigenen Identität.
Die genauen Themen, die die Jugendlichen künstlerisch bearbeiten, wurden von ihnen selbst zu Beginn der Workshops festgelegt.

Jugendliche haben sich von Juli 2020 bis Oktober 2020 in Video- und Präsentationsworkshops zusammengefunden und das Thema „Alltag unter den Gesichtspunkten Gender und Idendität“ künstlerisch behandelt. Ergebnisse der Workshops sind Drehbücher und Kurzfilme.
Die Teilnehmer mit Hilfe unseren Workshops ihre Kompetenzen gestärkt. Hierbei sollten insbesondere die Medien- und Methodenkompetenz, sowie die Teamfähigkeit und das Selbstvertrauen gestärkt werden.

Bildungsbenachteiligte Jugendliche haben sich von Mai 2018 bis Oktober 2019 in 10 Workshops (je Jahr einen Schreib-, zwei Video-, einen Fotoworkshop und einen Präsentationsworkshop) mit dem Thema Religion und Identität mit dem Bezug zur Heimat beschäftigt.
Die Teilnehmer haben mit Hilfe unserer E-Crew Trainings ihre Kompetenzen gestärkt.

Mit Hilfe unserer E-Crew Trainings erhalten bildungsbenachteiligte Jugendliche die Möglichkeit durchkulturelle außerschulische Maßnahmen ihre Kompetenzen zu stärken.
Die Jugendlichen beschäftigen sich in Schreib-, Video-, und Fotoworkshops sowie anschließende Ausstellungsvorbereitungen mit dem Thema Religion und Identität mit dem Bezug zur Heimat.
Abschließend präsentieren sie die Ergebnisse in einer Ausstellung.

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